KI-Tools erzeugen in Minuten funktionierende Web-Apps. Was dabei fehlt: Struktur, Sicherheit, ein Plan für den Betrieb und eine saubere Übergabe. Genau dort liegt unsere Arbeit — zwischen spontaner KI-Produktivität und etwas, auf das sich euer Unternehmen verlassen kann.
Gute Softwareentwicklung darf demokratischer werden — ohne beliebig zu werden. KI schreibt den Code. Wir sorgen dafür, dass er trägt.
Lovable, Cursor, Claude — die Werkzeuge sind da und sie funktionieren. Irgendwo in eurem Fachbereich hat letzte Woche jemand eine App gebaut, die tatsächlich löst, wofür sie gedacht war. Das ist die gute Nachricht. Die andere: zwischen einem funktionierenden Prototyp und einer App, auf die sich Kollegen morgens um acht verlassen können, liegen vier Dinge — und die baut die KI nicht von selbst mit.
Die App hat ein Anmeldefenster, das wirkt erstmal sicher. Nur: dahinter sehen oft alle alles. Vertrieb sieht Gehaltsdaten, Praktikantin sieht Kundenliste. Sauber getrennte Rechte gehören von Anfang an eingeplant — später nachrüsten ist teuer und meistens lückenhaft.
Der erste Prototyp läuft auf dem Laptop eines Kollegen oder auf einem kostenlosen Testserver, der in drei Monaten abgeschaltet wird. Eine App, mit der im Unternehmen gearbeitet werden soll, braucht einen festen Platz — mit Sicherung, Erreichbarkeit und jemandem, der Bescheid weiß, wenn sie mal hakt.
Wenn die App nur im Kopf einer einzigen Person lebt, ist sie genau so lange stabil wie diese Person da ist. Code auf eurem GitHub, eine nachvollziehbare Doku, ein zweiter Mensch der sie versteht — damit die App dem Unternehmen gehört, nicht dem Erbauer.
Vor zehn Jahren waren es Excel-Makros, vor fünf Access-Datenbanken — Lösungen, die irgendwann nur noch eine einzige Person verstand. KI-Apps können denselben Weg nehmen oder einen anderen: gepflegte Werkzeuge, die im Betrieb ankommen. Welcher Weg es wird, entscheidet sich in den ersten zwei Wochen.
Nicht jedes Problem braucht Salesforce. Manchmal reicht eine schlanke, sichere Web-App — gebaut in drei Wochen, mit Prozess.
Budgetfreigaben laufen per Mail und Tabelle. Wer hat schon zugestimmt? Wo klemmt's gerade? Wer hätte eigentlich auch noch unterschreiben müssen? Das sucht man sich heute aus fünf Postfächern zusammen. Wir machen daraus einen klaren Ablauf: ein Antrag, sichtbarer Stand, saubere Reihenfolge, vollständige Historie.
IT-Equipment wird per Papier oder Zettel vergeben. Niemand weiß, was draußen ist, wer es hat, wann es zurückkommt. Wir bauen das Tracking — einfach, webbasiert, kein Scanner nötig.
Mitarbeitende stellen Anträge per Mail, die irgendwo in Postfächern liegen. Wir strukturieren das: ein Formular, ein Status-Dashboard, eine Benachrichtigung. Fertig.
Wer eine App braucht, lässt bauen. Wer sein Team befähigen will, schickt es in den Workshop. Wer dauerhaft eigene Fähigkeiten aufbauen will, startet das Programm. Alle drei führen zum selben Ziel: KI-gestützte Entwicklung mit Werkstatt-Disziplin.
Ihr habt ein konkretes Problem – die eine Excel-Datei, den Genehmigungsprozess per Mail, das Inventar auf dem Klemmbrett. Wir bauen in 3 Wochen einen schlanken internen Prozess-MVP für klar umrissene Fachbereichsprobleme. Standardbausteine, die zusammenpassen. Code gehört euch ab Tag 1. Sicherheit ist eingebaut, nicht nachgereicht.
Ein Tag bei euch im Haus, 6–12 Teilnehmende. Jede Person bringt ein Problem aus dem eigenen Arbeitsalltag mit — die Tabelle, die keiner mehr überblickt, den Freigabeprozess per Mail, das Formular, das längst digital sein müsste. Am Abend geht jeder mit einem eigenen, funktionierenden Prototyp nach Hause — und mit der Methode, wie daraus im Haus etwas Tragfähiges werden kann. Keine Folien, keine Theorieblöcke. Es wird gebaut, Schritt für Schritt, begleitet.
Für Unternehmen, die nicht einmal begeistert werden wollen, sondern dauerhaft selbst bauen. Ein mehrwöchiges Begleitprogramm, das Mitarbeitende befähigt, mit KI-Tools echte betriebliche Anwendungen zu bauen — mit Struktur, die die IT mitträgt.
Nicht sicher, was zu eurer Situation passt? Im Erstgespräch sind wir ehrlich, was sinnvoll ist – auch wenn das bedeutet, dass keines davon passt.
Vibe Coding ohne Methodik ist Prototyping. Mit Werkstatt-Disziplin wird daraus Software, die man produktiv betreiben kann.
Jedes Projekt beginnt mit einer klaren, schriftlichen Spezifikation — erst wissen wir gemeinsam, was gebaut wird, dann baut die KI. Nicht umgekehrt.
Zugriffsrechte sauber getrennt, jede Änderung nachvollziehbar protokolliert, Anmeldung nach heutigem Standard. Keine App verlässt die Werkstatt, ohne dass diese Basis steht.
Code auf eurem GitHub, Betriebsdoku, ein Mensch der es euch erklärt. Die App gehört euch — nicht nur der Code, sondern auch das Verständnis.
Hinter AppWerkstatt stehen 20 Jahre IT-Strategie-Erfahrung in großen Unternehmen – was funktioniert, was scheitert, was Geld kostet, und warum dieselben Fehler in jedem zweiten Projekt wieder auftauchen.
AppWerkstatt ist die Bauseite davon. Hier setzen wir um, was anderswo nur empfohlen wird: kleine, schlanke Apps, die ein konkretes Problem lösen – gebaut mit der Disziplin aus 20 Jahren Konzern-IT.
Unsere Überzeugung: Mehr Menschen dürfen Software bauen. Aber nicht unkontrolliert. Die Lücke zwischen spontaner KI-Produktivität und ernstzunehmender Organisation – genau dort ist unser Platz.